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Ein kurzer Einblick in die Geschichte der Klosterarbeit
Klosterarbeiten
entstanden also aus einer tiefen Volksfrömmigkeit heraus. Man versuchte so
seinem tiefen Glauben in einer künstlerischen Arbeit Ausdruck zu verleihen.
Viele Klöster haben sich mit dem Verkauf von Klosterarbeiten etwas zum Lebensunterhalt dazuverdient. Besonders Wallfahrer brachten gerne eine der "schönen Arbeiten" mit nach Hause. So wurde der private Glaube gefestigt und die Menschen außerhalb des Klosters hatten ihren ganz persönlichen, heiligen Gegenstand in ihren eigenen vier Wänden. Später, im 18. Jahrhundert, wurde die Klosterarbeit zur religiösen Volkskunst. In dieser Zeit wurden die Klosterarbeiten schon als frommer Zimmerschmuck betrachtet. In
unserer modernen Zeit ist leider nicht mehr viel Platz geblieben für dieses alte
Kunsthandwerk. Aber erfreulicherweise besteht doch noch etwas Interesse daran,
diese Kunst zu erlernen. Das zeigt schon die steigende Zahl der Kurse, die
angeboten werden. Jeder, der etwas handwerklich begabt ist, kann mit etwas
Geduld seine eigene, ganz persönliche Klosterarbeit herstellen.
Auf den folgenden Seiten werden Ihnen Arbeiten vorgestellt, die in der Technik der Klosterarbeit hergestellt wurden. Die Künstlerin besteht dabei nicht auf historische Originalität. Vielmehr wurde versucht, eine alte Technik auch modern anzuwenden. Die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich... Es soll Ihnen ein Überblick gegeben werden, wie diese Technik im 21. Jahrhundert angewendet werden kann, ohne den geistigen Ursprung der alten Klosterarbeiten abzuwerten und deren religiöse Bedeutung zu mindern. Vielleicht regt das eine oder andere Stück die Phantasie an und führt dazu, dass immer mehr Interessierte den Weg zu dieser wunderschönen Handwerkskunst finden. Hier geht's zurück zur Hauptseite: EGGS, ARTS & MORE
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